Nach 10 Tagen der Abwesenheit melde ich mich wieder zurück mit der Nachricht: Michele lebt noch (welch ein Wunder ;))!
Die letzten Tage waren wirklich stressig, da ich mich um mein Jahresvisum kümmern musste. Und das stellte sich als komplizierter heraus als gedacht (als Nebenbemerkung: ich habe mein Visum immer noch nicht und bin noch nicht einmal kurz davor es in Kürze zu bekommen.)
Zunächst mussten wir einen Rund-Um-Check im Krankenhaus machen um zu versichern, dass wir auch keine Krankheiten mit nach Bolivien genommen haben, wobei ich mehr das Gegenteil befürchte....
Dazu gehörte unter anderem auch das Blutabnehmen, wovon ich immer noch einen blauen Fleck habe :(.
Danach brauchten wir verschiedene Dokumtente und neue Passbilder, die wir dann bei Interpol und FELCC vorzeigen mussten.
Und da das alles noch nicht aufwendig genug ist, mussten wir noch die Franziskaner in Cochabamba aufsuchen, die uns bei unserem Visum Cortesia (Visum für Katholiken) behilflich sein sollen.
Nachdem wir jetzt auch noch sämtliche Dokumente unterschrieben haben, heißt es erst einmal Abwarten.
Am Samstagmorgen mussten Johanna und ich ausnahmsweise arbeiten, da unsere Fundacion neue Räume bekommen hatten, wodurch wir beschlossen, die Außenwände und die Tür neu zu streichen.
Wir hatten echt Glück mit dem Wetter, denn die Sonne prallte nur so auf unsere Köpfe. Ganz vollenden konnten wir das Werk leider nicht, doch das wird schon sehr bald geschehen.
Danach begaben wir uns nach Tarata um dort zu klettern. Dabei muss ich gestehen, dass ich dabei als Amateurkletterin echt an meine Grenzen gekommen bin!
Zwar war die Steinwand nur ca. 20m(?) hoch, doch ich habe Eeeeewigkeiten gebraucht, um dort hochzukommen (abgesehen davon, dass ich sportlich nicht besonders fit bin, habe ich zusätzlich auch noch Höhenangst).
Am Abend ging es dann wieder mit dem Auto zurück nach Hause. Auch das ist ein Abenteuer für sich gewesen, denn wie oft fährt man schon bitteschön zu 9 in einem 5 Sitzer?!?!
So kamen wir alle super gelaunt nach Hause, um dort auch schon eine gemütliche Runde zu starten.
Sonntag war bis jetzt der schlimmste Tag meines Auslandaufenthaltes, da Schlafen somit die einzige Aktivität war, die ich an dem Tag leisten konnte.
Deshalb bin ich umso glücklicher gewesen, als ich am Dienstag wieder arbeiten gehen konnte.
Mittlerweile sind die Tage nicht mehr so stressig, da der normale Alltag so langsam einpendelt. Deshalb habe ich jetzt auch mehr Zeit, mir Freizeitaktivitäten zu suchen.
Bis dahin, hoffe ich, dass es beim geregelten Tagesablauf bleibt...
Besos
Shelly

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